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Praktikum was nun? Teil 1

Manchmal habe ich echt das Gefühl, das sich viele Fragen "Praktikum und jetzt?". Leider passierts wohl bei den meisten, dass man eben einfach mal alles auf sich zukommen lässt und das wars dann. Dabei ist der erste Eindruck der Wichtigste.

Wie oft kommt es vor, das sich junge Menschen bei uns auf eine Auszubildendenstelle in unsrer IT-Firma bewerben und eigentlich gar keine Ahnung haben was da auf sie zukommt.

Liebe Jugend: Wenn ihr nicht wisst, was ihr für das Praktikum anziehen sollt, dann kommt am ersten Tag lieber mit einem Anzug, als mit ausgewaschener Jeans, Turnschuhen und knittrigem T-Shirt. Mir würde ja schon reichen, wenn es eine ordentliche Jeans, passende Schuhe und ein Polohemd werden. Hauptsache das Oberteil hat einen Kragen und schaut im Gesamtbild stimmig aus. Ich spreche hier übrigens gezielt männliche Bewerber an, die Mädels kommen nämlich alle tiptop gepflegt. Wenn ihr euch absolut unsicher seid, warum ruft ihr nicht in der Firma an? Euch wird niemand den Kopf runterreissen!

Wenn es dann endlich soweit ist: Kommt pünktlich! Lieber 10 Minuten zu früh als auch nur eine Minute zu spät! Wenn ihr von vorn herein wisst, das ihr dank Bus und Bahn etwas später kommen werdet, dann gebt Bescheid. Sicher ist das nicht die beste Lösung, aber allemal besser als gar keine Nachricht.

Danach nicht einfach in das Büro reinstürmen und quer durchlaufen und mal in jeden Raum reinschauen (glaubt mir, das hab ich schon öfters erlebt). Bleibt entweder stehen und meldet euch (Klingel, Klopfen, "Hallo", ...) oder geht bis zur ersten Bürotüre und meldet euch an. Evtl ist die Firma auch so groß, dass sie ihren eigenen Pförtner hat.

Bitte erklärt demjenigen der euch als erstes begrüßt, klar und deutlich wer ihr seid (Vor- und Nachname) und was ihr hier wollt. Einfach wie ein begossener Pudel stehenbleiben und denjenigen erschrocken anguggen, ist definitiv nicht der richtige Weg!

Ich weiss auch, wie schwer es für manche ist, montags morgens "Guten Morgen" zu wünschen. Das gehört aber schlicht und einfach dazu. Es geht wirklich gar nicht, dies nicht zu machen. Man begrüßt übrigens jeden, egal ob Azubi, Angestellten, Chef oder auch Putzfrau. Wisst ihr doch nicht, ob nicht sogar die Frau des Chefs den Staubwedel schwingt. Genauso solltet ihr nach Feierabend versuchen euch von allen zu verabschieden. Falls ihr in der Mittagspause aus dem Büro geht, dann bitte meldet euch auch ab. Es geht einfach nicht, das man ohne ein Wort in die Mittagspause verschwindet!

Ich finde es ehrlich gesagt immer wieder schade, das gerade diese wichtigen Grundregeln kaum mehr Beachtung finden. Warum eigentlich nicht, frage ich mich. Was bitte ist daran so schwer? Ihr brecht euch doch wirklich keinen Zacken aus der Krone!

22.5.11 16:42

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